Insgesamt 43 Unternehmerinnen und Unternehmer aus Bottrop, Dorsten und Gladbeck reisen vom 5. bis 6. Mai 2026 nach Berlin. Der Bundestagsabgeordnete Nicklas Kappe hat die Gruppe eingeladen, um sich in der Bundeshauptstadt auszutauschen.

Im Fokus der Gespräche sollen konkrete Potenziale, aber auch reale Herausforderungen der Unternehmer stehen. Zweck der Veranstaltung ist es, dass diese nicht nur untereinander diskutiert, sondern gezielt in Richtung Berlin adressiert werden. „Es geht um praxisnahe Impulse statt abstrakter Debatten“, betont der Gladbecker Ratsherr Arif Colak, der die Reise der Unternehmer koordiniert.

„Gerade das nördliche Ruhrgebiet steht exemplarisch für die Herausforderungen strukturschwächerer Regionen. Umso wichtiger ist es, dass die Wirtschaft enger zusammenrückt, sich vernetzt und mit einer klaren, gemeinsamen Stimme auftritt. Deshalb begrüße ich diese Initiative sehr“, ergänzt der direkt gewählte Bundestagsabgeordnete Nicklas Kappe.

Die Veranstalter legen Wert darauf, dass es sich hier um keine parteipolitische Reise, sondern um einen wirtschaftlichen Schulterschluss handelt. Es gehe darum, Unternehmen, Ideen und Perspektiven in den Mittelpunkt zu rücken – unabhängig von politischen Zugehörigkeiten, betonen Colak und Kappe gleichermaßen.

„Es reicht nicht, Probleme nur zu benennen – wir müssen sie gemeinsam adressieren und mögliche Lösungen auch gemeinsam umsetzen“, betont Arif Colak. Er verfolge den Ansatz: machen statt reden. „Mit Engagement und Pioniergeist stellen wir hier erstmals eine solche Delegation aus der freien Wirtschaft auf die Beine – ein Format, das in dieser Form neu für die Region ist“, so Colak.

Auch Nicklas Kappe sieht darin ein wichtiges Signal: „Der direkte Austausch zwischen Wirtschaft und Politik ist entscheidend, um praxisnahe Lösungen zu entwickeln. Standort-Attraktivität, globale sowie nationale Einflussfaktoren, Energiepolitik und lokale infrastrukturelle Themen beschäftigen die Unternehmen vor Ort. Ich freue mich sehr darauf, diese Wirtschaftsdelegation in Berlin begrüßen zu dürfen und gemeinsam über die Zukunft unserer Region zu sprechen.“

Neben wirtschaftspolitischen Gesprächen umfasst das Programm auch lockere gemeinsame Formate, einen Besuch des Deutschen Bundestages sowie den intensiven Austausch innerhalb der Delegation. Ziel ist es, nachhaltige Verbindungen zu schaffen – und die wirtschaftliche Stimme der Region dort hörbar zu machen, wo Entscheidungen getroffen werden. Aufgrund des hohen Zuspruches war die Fahrt binnen kürzester Zeit ausgebucht.